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Auf dem Genfer Autosalon werden mal wieder Autoträume war. Dabei präsentieren viele Hersteller ihre heißesten Konzept-Autos, von denen aber längst nicht alle in Serie gehen. Oftmals wollen die Showcars der Autobauer nur aufzeigen, was sowohl optisch als auch technisch machbar wäre. Wir wollen euch kurz ein paar flotte und vielversprechende Konzeptstudien kurz, von denen der ein oder andere in den Handel bald Realität wird.

Ob der Audi TT Quattro Sport Concept wirklich in Serie geht, wollten die Ingolstädter nicht beantworten. Die sportliche RS-Variante des neuen Audi TT ist mit einem Zwei-Liter-Turbomotor ausgestattet, der satte 420 PS bietet und binnen 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Zudem ist der sportliche Coupé mit Allradantrieb ausgestattet.

Die italienische Fiat-Tochter Alfa sorgte mit seinem Romeo 4C Spider ebenfalls für Staunen unter den Messebesuchern. Bislang ist der Spider noch als Konzept-Auto ausgewiesen, aber dennoch könnte der Sportwagen mit abnehmbaren Targa-Dach in Serie gehen. Gemunkelt wird über einen Produktionsstart Anfang 2015. Unter der Haube des Alfa Romeo 4C Spider schlummert ein 1,75-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 240 PS, der das Geschoss auf über 250 km/h beschleunigt. Als Preis wurden schon einmal 55.000 bis 60.000 Euro in den Raum geworfen.

Opel hat dagegen mit dem extremsten Astra aller Zeiten das Interesse geweckt. Der Zwei-Liter-Turbomotor im Astra OPC Extreme entfaltet über 300 PS und bringt Renntechnik auf die Straße. Nicht umsonst sind zahlreiche Bauteile aus Karbon gefertigt und im Fond befindet sich anstelle von Rücksitzen ein Sicherheitsbügel, der für mehr Steifigkeit sorgen soll. Sollten sich genügenden Interessenten finden, will Opel eine limitierte Kleinserie des kompakten Sportlers bauen.

Honda präsentierte derweil den Civic Type R. Dank eines Turboladers soll der Zwei-Liter-Benziner auf Leistungswerte von rund 300 PS kommen. Damit wäre der Japaner der stärkste frontgetriebene Kompaktwagen auf dem Markt. 2015 soll es übrigens soweit sein.

In der Auto-Branche gilt Toyota zu den Pionieren im Hybrid-Bereich. Diesem Ruf kann der japanische Autobauer weiter gerecht werden, denn ab dem nächsten Jahr soll die Serienfertigung eines Elektroautos mit Brennstoffzelle beginnen. Doch schon jetzt verrät der Prototyp FCV schon ein paar interessante Details zum Öko-Auto mit alternativem Antrieb aus Fernost.

„Unser erstes Serienmodell kommt 2015 auf den Markt und wird weniger als 80.000 Euro kosten“, mit dieser Ansage hat ein Toyota-Sprecher bei einer Firmenveranstaltung in Hamburg für Aufsehen gesorgt. Die Rede ist dabei von einem Auto mit Brennstoffzelle, womit sich der asiatische Hersteller auch im Segment des Wasserstoffs als Antriebstechnik die Pole Position sichern würde. Doch was ist über das erste serienmäßige Wasserstoff-Auto bekannt – außer das er weniger als 80.000 Euro kostet?

Wasserstoff Limousine mit mehr als 136 PS und

Die Limousine soll 4,90 Meter lang und mit einem Elektromotor ausgestattet sein, der laut Hersteller über 136 PS leistet. Für den Antrieb des Elektromotors wird Wasserstoff in Strom umgewandelt, wobei als Abgas reiner Wasserdampf ausgestoßen werden soll. Sehr zur Freude der Umwelt. Für den Wasserstoff sind zwei Hochdruck-Wasserstofftanks vorgesehen, zudem verfügt die Antriebseinheit des ‘grünen’ Toyotas über eine Pufferbatterie, die schon jetzt bei Hybridautos verwendet wird, sowie dem sogenannten Stack für die Umwandlung der Energie.

Weiter heißt es, dass der Wagen mit einer Füllung Wasserstoff eine Reichweite von 500 Kilometern meistert, was im Vergleich zu konventionellen batteriebetriebenen Autos deutlich mehr ist. Das Tanken soll binnen drei Minuten abgewickelt sein.

Im Inneren der Wasserstoff Limousine haben vier Personen Platz. Die Ausstattung und den Fahrkomfort betreffend, soll der Japaner in derselben Liga gewöhnlicher Mittelklasse-PKW spielen und zu diesen auch in Konkurrenz treten.

Mit dem Audi S1 präsentieren die Ingolstädter auf dem Autosalon Genf 2014 den stärksten Giftzwerg und zugleich ein neues Topmodell der A1-Baureihe. Der 231 PS starke Allräder tritt dabei in Konkurrenz zu Mini und Co. Der kompakte Flitzer hat zwar seinen Preis, dafür aber auch allerhand zu bieten.

Trotz einer bescheiden daherkommenden Länge von vier Metern ist der Audi S1 eine echte Kampfansage. Wer den kleinen Ingolstädter unterschätzt, wird sich wundern, wenn man schnell nur noch dessen LED-Rückleuchten sieht. Kein Wunder, schließlich leistet der Zweiliter-Turbomotor beachtliche 231 PS und ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmeter. Mit dieser Power wird selbst der VW Golf GTI in den Schatten gestellt, zumal noch die Traktion des überlegenen Allradantriebs quattro hinzukommt.

Entsprechend eindrucksvoll sind die Fahrleistungen beim S1. Bei Bedarf flitzt das Spitzenmodell der A1-Reihe binnen 5,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100, während als Höchstgeschwindigkeit mit 250 km/h angegebenen werden. Angesichts dieser starken Motorleistung rüstet Audi den S1 serienmäßig mit einem variablen Allradantrieb aus. Um die Leistung auch an die Hinterachse zu bringen, befindet sich dort eine hydraulische Lamellenkupplung, die die hinteren Räder mit Kraft versorgt. Unterstützend gibt es noch eine elektronische Quersperre mit radselektiver Momentenverteilung und gezielten Bremseingriffen, wodurch ein agiles Einlenkverhalten und sehr viel Traktion beim Herausbeschleunigen aus Kurven geboten wird. Darüber hinaus lässt sich auf Knopfdruck mehr Fahrspaß erzielen, da sich u.a. Getriebe, Motorelektronik und Stoßdämpfer über das Fahrdynamiksystem in mehrere Stufen variieren lassen.

Das sportliche Design des Audi S1 spiegelt sich zudem auch im Interieur wider, welches über zahlreiche sportliche Elemente verfügt. Der Marktstart des S1 ist nach der Weltpremiere auf dem Autosalon Genf im zweiten Quartal geplant – wohl im Mai. Der S1 Dreitürer kostet 29.950 Euro, für den S1 Sportback, also der Viertürer, ruft Audi mindestens 30.800 Euro auf.