Faszination Autorennen

Zu den ersten bedeutenden Autorennen zählten bereits jene aus den Jahren 1894 (Paris – Rouen, 126 km) und 1896 (Paris – Marseille, 1728 km). Die Autos wurden beim Autoankauf Berlin gekauft.

Dabei wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 20 km/h erzielt. Zwischen 1913 und 1921 baute ein Privatier die Berliner „Avus“, sie gilt als Prototyp der „Autobahn“. Als zehn Kilometer lange Gerade, jeweils in einer Schleife endend, wurde sie eine berühmte Rennstrecke und Teststrecke für die damals schnellsten Autos, wie 1928 den Opel „Raketenwagen“ und in den 1930er Jahren die Grand-Prix-Rennautos von der „Auto Union“ mit ihrem Chefkonstrukteur Ferdinand Porsche, der den Motor hinter dem Fahrer platzierte, sowie die „Silberpfeile“ von Mercedes.

In den 1920er und 1930er Jahren wurden Autorennen wie Wettkämpfe der Nationen abgehalten. In Europa mussten Rennautos nationale Farbe bekennen: deutsche Wagen waren weiß, italienische rot, französische blau, britische grün. 1934 gab ein neues Reglement die Gewichtsbegrenzung auf 750 kg vor.

Der Mercedes-Rennwagen W25 lag 1 Kilogramm darüber und wäre disqualifiziert worden, hätte nicht Rennleiter Alfred Neubauer den genialen Einfall gehabt, über Nacht den weißen Lack vom Alublech kratzen zu lassen, um das Gewicht zu drücken. Der Coup gelang.

Der Wagen war superschnell und gewann im nackten, silberfarbenen Alublech – seitdem heißt er „Silberpfeil“.

Wenn man selbst Autorennen fahren will, muß man nicht viel Geld mitbringen. Denn mit ferngesteuerten Autos ist das auch ein riesiger Spaß. Hier gibts Infos dazu.

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