Fließbandproduktion

Schon bald nach der Jahrhundertwende herrschte in den USA eine enorme Nachfrage nach Autos. Henry Ford entsprach dem durch Massenproduktion vom Fließband. Der Benzinmotor setzte sich endgültig durch.

15 Millionen Exemplare seines „T“-Modells, von den autobegeisterten Amerikanern liebevoll „Tin Lizzy“ genannt, verkaufte Ford von 1908 bis 1920. Bis 1972 gab es kein Auto, das solche Stückzahlen erreichte – bis der VW Käfer diesen Rekord brechen konnte.

Er benötigte lange 34 Jahre von 1938 bis 1972, wofür das T-Modell keine 20 Jahre brauchte. Noch heute existieren weit mehr als 100.000 Kult-Autos vom Typ Ford „T“. Mit der rasch aufstrebenden Wirtschaft und parallel dazu Hollywoods Filmindustrie gab es bei Wirtschaftsbossen und der neuen Spezies „Filmstar“ einen Bedarf an exquisiten Luxusautos, den noble Automanufakturen mit ausgefallenen Limousinen, Coupés und Cabrios zu befriedigen wussten.

Das Auto als Statussymbol wurde entdeckt – neben seinem populären Auftritt in Form einer „Tin Lizzy“, des Taxis, in den USA des Pickup und Station Wagon, in Europa des schlichten „Personenwagens“. Der Börsencrash 1929 konnte den Automobil-Hype nur kurz dämpfen. In den 1930ern ging der Wettlauf um die schönsten, schnellsten, begehrtesten, luxuriösesten, teuersten Autos weiter.

Das Straßennetz wurde durch mehr Normbreite und möglichst ebene Straßenbeläge dem wachsenden Autoverkehr angepasst.

Empfehlungen: