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Am Sonntag startet die Formel 1 in ihre neue Saison und die Jagd auf Weltmeister Sebastian Vettel ist eröffnet. Doch Red Bull fuhr bei Testfahrten der starken Konkurrenz von Mercedes und Ferrari mitunter deutlich hinterher. Angesichts seiner geringen Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung wird nun über einen Vettel-Abschied spekuliert.

Neigt sich die Vettel-Ära bei Red Bull dem Ende? Könnte man fast glauben, wenn man die deutlichen Worte von Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko liest, der die derzeitige Situation im Team sehr kritisch sieht und durchaus einen Weggang von Sebastian Vettel für möglich hält: „Wenn sich dieser desaströse Zustand nicht bald ändert, könnte ich es ihm nicht verübeln, wenn er über einen Wechsel nachdenkt“, wird Marko in der „Bild“ zitiert.

Vettel ist für seinen großen Ehrgeiz bekannt und dominierte die Formel 1 in den letzten Jahren fast nach Belieben. Doch kurz vor dem Saisonstart in Melbourne bereitet Vettels neuer Bolide RB10 viel Ärger. Neben Red Bull sind auch die anderen Teams mit Renault-Antrieb wie Toro Rosso oder Lotus von der Problematik betroffen. Während der Wintertests streikte immer wieder die Software und es gab Motorschäden zu beklagen. Zudem ist die Kühlung mangelhaft. Und während Mercedes bei den Testfahrten eine Bestzeit nach der anderen auf den Asphalt brannte, war man bei Red Bull und Co. stundenlang mit Reparaturen und Fehleranalysen beschäftigt.

Sollte sich die Lage bei Red Bull nicht bald deutlich bessern und man Sebastian Vettel einen konkurrenzfähigen Rennwagen bieten, könnte es den F1-Weltmeister der letzten vier Jahre zu einem anderen Rennstall ziehen. Dabei stehen mit Mercedes oder Ferrari eigentlich nur zwei Alternativen zur Auswahl. Die Tendenz dürfte zu Mercedes gehen, zumal die Silberpfeile in der neuen Saison echte Siegerautos sind. Entsprechend werden Lewis Hamilton und Nico Rosberg im Vorfeld als WM-Favoriten gehandelt. Vettel könnte im nächsten Jahr in deren Fußstapfen treten – in einem Mercedes.

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