Das Auto als fahrbarer Hub

Ein modernes Automobil ist zu einem hoch komplexen Netzwerk an Aggregaten und deren Funktionen gereift.

Die multifunktionale Elektronik trägt der Erkenntnis Rechnung, dass der Mensch heute einen nicht geringen Anteil seiner Lebenszeit im Auto verbringt – in Fahrt ebenso wie im Stand. So dienen viele Aggregate – aber auch Informationen – seiner Sicherheit, seiner Orientierung in Zeit und Raum, seiner Entlastung beim Auto fahren, andere der Unterhaltung und Beschäftigung der Mitreisenden sowie dem Wohlergehen, wenn Fahren nicht geht.

Das Auto passt sich bemerkenswert indivdiduell an seinen Nutzer an. Für die Klimatisierung lassen sich heute Solarzellen einsetzen, die ein Aufheizen im Stand verhindern. Elektronik hilft, Fahrfehler abzufangen und auszuschalten. Abstandhalter verhindern Auffahrunfälle.

Eines Tages werden wir uns in Passiv-Leitsysteme einklinken und auf Hauptverkehrsrouten jegliche Kontrolle aus der Hand geben, um wesentlich interessanteren Tätigkeiten nachzugehen als ebendieses Fahrzeug händisch zu steuern und dafür zu sorgen, dass es auf Kurs bleibt.

Fazit: Seit es das Automobil gibt, sind wir dabei, es zu perfektionieren.

Wir haben es nicht nur komfortabler und leistungsfähiger gemacht, sondern auch sicherer und umweltverträglicher. Dass wir bei Benutzung des Autos menschliches Versagen ausschalten wollen, ist gewiss der richtige Weg.

Die Frage bleibt, ob wir jegliches Versagen ausschalten können. Und: Ist ein perfektes Auto eher faszinierend oder läuft es Gefahr, uns zu langweilen? Auf jedenfall kann man dies später selbst testen indem an sich bei Sixt das Traumauto mietet.

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